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Wieviel Bewegung braucht mein Hund?

Gemeinsame Gassirunden stärken nicht nur die Bindung zwischen Mensch und Tier, sondern fördern auch die Gesundheit. Spaziergänge, aktives Spiel und Sporteinheiten sind deshalb wichtige Rituale im Alltag mit einem Vierbeiner. Wieviel Bewegung dein Hund braucht, hängt unter anderem von Alter, Rasse und Temperament ab.

Warum ist Bewegung wichtig?

Auch für Tiere gilt: Bewegung ist gesund. Dabei verbrennt der Hund Kalorien und Übergewicht wird vorgebeugt. Außerdem können Spaziergänge die Beweglichkeit der Gelenke unterstützen, die Muskulatur stärken und die Haltung des Vierbeiners verbessern. Plus: Gassirunden sind wichtig, um die Verdauung des Hundes in Gang zu halten. Er verrichtet auf den täglichen Runden sein Geschäft und markiert hier und da das Revier – seine Art, um mit anderen Hunden zu kommunizieren.

Wieviel Action tut gut?

Die Häufigkeit und Dauer der Bewegungseinheiten hängt vor allem vom Alter des Tieres ab:

  • Erwachsene Hunde ab neun Monate sollten zwei- bis dreimal am Tag 30 bis 60 Minuten Bewegung haben. Wechsle dabei zwischen moderatem Spazieren, Gehen in flottem Tempo und aktivem Spiel. 
  • Junghunde zwischen vier und neun Monaten brauchen mehrmals täglich zwischen 15 bis 45 Minuten Bewegung: gehen, frei laufen und spielen. 
  • Welpen bis 16 Wochen sollten mehrmals am Tag an die frische Luft. Als Richtlinie gilt: fünf Minuten Bewegung pro Lebensmonat am Stück.
  • Hundesenioren sollten mehrmals täglich je nach Gesundheitszustand zwischen 15 und 45 Minuten Gassi gehen – lass deinen Vierbeiner dabei das Tempo vorgeben.
 

Ausreichend Ruhephasen 

Hunde ruhen 17 bis 22 Stunden pro Tag. Auf eine aktive Einheit sollte immer das drei- bis vierfache an Pause folgen. Das heißt, nach einer Stunde Auslauf darf der Hund sich gerne drei bis vier Stunden in seinem Körbchen erholen und die gewonnenen Eindrücke verarbeiten.

Welcher Hundetyp braucht wie viel Auslauf?

Jeder Hund ist anders. Du solltest deshalb neben dem Alter immer auch das Temperament, die rassetypischen Eigenschaften und den Gesundheitszustand mitbedenken, wenn du Bewegungseinheiten für deinen Hund planst. Unsere beispielhafte Übersicht zeigt dir, welche Rassen von Natur aus wie viel Action brauchen – Ausnahmen bestätigen natürlich wie immer die Regel.

Spaziergänge aktiv gestalten

Immer dieselbe Runde Gassi gehen ist nicht nur öde für Mensch und Tier, sondern kann beim Hund auch für Unterforderung oder Frust sorgen. Gestalte die Spaziergänge deshalb abwechslungsreich und mache sie durch kurze Unterbrechungen zu einem kleinen Abenteuer für euch zwei. Hier sind ein paar Ideen:

  • Lass deinen Hund einen Futterdummy oder ein Spielzeug apportieren.
  • Wechsle unerwartet das Tempo und die Richtung. 
  • Erkundet eine unbekannte Stelle und lass deinen Hund hier zum Beispiel über einen Baumstamm balancieren.
  • Macht zwischendurch kleine Trainingseinheiten mit Übungen wie “Sitz”, “Platz” oder “Bleib”.
  • Lass deinen Hund auf einer Wiese Leckerlis erschnüffeln. 
  • Trefft Hundefreunde zum Toben.

Hundesport als Bewegung

Neben aktiven Spaziergängen gibt es auch Hundesportarten, die dem Bewegungsdrang deines Vierbeiners gerecht werden können und ihn sowohl körperlich, als auch mental fordern und fördern – zum Beispiel: 

  • Agility: Bewältigen eines Parkours mit Hürden, Slalom-Stangen, Tunneln, Steilwänden und mehr
  • Fährtensuche: Verfolgen einer Bodenspur
  • Apportieren: Aufspüren und Zurückbringen von Gegenständen
  • Canicross: Geländelauf über weitere Strecken
  • Dogdancing: Einüben von Choreografien 

 

Probiere am besten verschiedene Beschäftigungen aus und schaue, wobei dein Hund auf seine Kosten kommt. Nicht jeder Hund schnüffelt gern oder ist für das Springen über Hindernisse gemacht. Beachte dabei auch immer seinen gesundheitlichen Zustand, um keine Gelenkbeschwerden zu riskieren.

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