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Pollenallergie beim Hund

Niesen, Jucken, brennende Augen: Eine Pollenallergie kommt beim Hund ebenso vor wie beim Menschen. Erfahre hier, wie du eine solche Allergie erkennst und das Leiden deines Vierbeiners lindern kannst.

Was ist eine Pollenallergie?

Eine Pollenallergie ist eine Überreaktion des Immunsystems. Die Pollen der Blüten, Gräser und Getreide gelangen über die Schleimhäute in den Körper und lösen dort eine Abwehrreaktion aus.

Ein Verdacht auf eine Pollenallergie besteht dann, wenn die typischen Symptome saisonal begrenzt auftreten. Bereits im Februar beginnt die Pollensaison. Sind die ersten Frühblüher erst einmal überstanden, sind es im weiteren Jahresverlauf verschiedene Getreide- und Gräsersorten, deren Blüte allergische Reaktionen hervorrufen können.

Oftmals sind die Anzeichen jedoch nicht eindeutig, denn nicht selten ist eine Pollenallergie gepaart mit anderen Überempfindlichkeiten, beispielsweise gegen Hausstaubmilben oder bestimmte Futterinhaltsstoffe. Dann treten die Symptome ganzjährig und unterschiedlich stark ausgeprägt auf.  

Besteht ein Verdacht auf eine Pollenallergie, ist es ratsam, diesen abklären zu lassen. Die Diagnostik erfolgt mittels einer Blutuntersuchung, einem Prick-Haut-Test oder auch in Form einer Bioresonanzanalyse.

Welche Symptome sind typisch?

Das verbreitetste Anzeichen beim Hund ist Juckreiz. Der Vierbeiner schubbert sich vermehrt, leckt an seinen Pfoten und bekommt einen Hautausschlag, meist am Bauch und unter den Achseln. Auch häufiges Kratzen an den Ohren ist ein Zeichen für eine allergische Reaktion. Dabei besteht die Gefahr, dass sich Pilze und Bakterien ansiedeln, die wiederum eine Ohrenentzündung hervorrufen können. Diese sekundären Krankheiten sind oft ebenso schwer zu behandeln wie die Allergie selbst, denn schließlich kann beispielsweise eine Ohrenentzündung zahlreiche Ursachen haben. Hinzu kommt, dass sekundäre Krankheiten die Allergie oft überlagern, so dass diese als Ursache schwer zu erkennen ist.

Ein weiteres typisches Symptom sind tränende Augen. Durch ständiges Reiben und Kratzen kann Schmutz in die Augen gelangen und sich eine Bindehautentzündung entwickeln. Der Einsatz der Krallen kann zudem zu Verletzungen an den Augen führen. Bei geröteten Augen oder eitrigem Ausfluss ist der Besuch einer Tierarztpraxis unerlässlich, um eine rasche Behandlung einzuleiten.

Hilfe für den Hund

Grundsätzlich gilt: Da Pollen sich über eine sehr große Fläche bewegen und nicht sichtbar sind, ist es fast unmöglich, ihnen vollständig aus dem Weg zu gehen. Allerdings sollten bei einer Gräserallergie hohe Grasflächen und bei einer Getreidepollenallergie Getreidefelder gemieden werden. 

Da die Pollenkonzentration im Haus oder in der Wohnung gering ist, empfiehlt es sich, dem Vierbeiner nach einem Spaziergang die Pfoten zu waschen und mit einem nassen Lappen über sein Fell zu wischen. Auch eine Gassirunde im Regen ist für den Hund sehr angenehm, da dann die Pollen nicht fliegen. 

Die typischen Antihistaminika, die Menschen helfen, wirken bei Hunden nur bedingt und eignen sich daher nicht zur Behandlung einer Allergie. Zwar gibt es inzwischen entsprechende Mittel für den Hund, sie können jedoch Nebenwirkungen hervorrufen und auf lange Sicht die Organe belasten. Es empfiehlt sich daher eine gleichzeitige naturheilkundliche Betreuung, etwa mithilfe von Homöopathie oder Bioresonanz, die unterstützend wirken und auf lange Sicht die Menge der herkömmlichen Medikamente reduzieren kann. Auch die Stärkung der Darmflora und des Immunsystems ist sinnvoll, um die Symptome zu lindern. 

Bei starken Allergikern kann der Tierarzt oder die Tierärztin eine Hyposensibilisierung durchführen. Die Behandlung gewöhnt das Immunsystem des Vierbeiners über einen langen Zeitraum, in der Regel über mehrere Jahre, an die Allergieauslöser – die Beschwerden können dadurch nachlassen. Hundebesitzer und -besitzerinnen, deren Tier stark allergisch ist, sollten stets ein Notfall-Set dabei haben, um bei einem möglichen allergischen Schock Erste Hilfe leisten zu können.

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