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Hilfe, mein Hund ist zu dick!

Laut dem Bundesverband Praktizierender Tierärzte e. V. leiden bis zu 50 Prozent aller Hunde unter Übergewicht oder Fettleibigkeit. Die Ursachen liegen meist in falscher Ernährung und zu wenig Bewegung. Beides lässt sich ändern – zum Wohle deines Hundes.

Ein Leckerli hier, ein Löffel vom Lieblingsfutter da – wer verwöhnt nicht gern seinen Hund? Doch was gut gemeint ist, schadet dem geliebten Vierbeiner womöglich – vor allem dann, wenn nicht nur zu viele Kalorien, sondern auch zu wenig Bewegung den Hundealltag bestimmen. Denn Übergewicht beeinträchtigen maßgeblich das Wohlbefinden und die Gesundheit des Tieres.

Alles im Lot?

Um festzustellen, ob ein Hund normal-, über- oder untergewichtig ist, empfehlen Tierärzt:innen den sogenannten Body Condition Score (BCS). Er unterteilt das Gewicht in fünf Kategorien:

BCS 1 = stark untergewichtig, dürr

BCS 2 = untergewichtig

BCS 3 = Idealgewicht

BCS 4 = übergewichtig

BCS 5 = stark übergewichtig, fettleibig

Um den BCS-Status eines Hundes festzustellen, wird dieser zunächst optisch begutachtet: Idealerweise ist in der Draufsicht die Taille deutlich sichtbar und verläuft – von der Seite aus betrachtet – die Bauchlinie des Hundes vom Rippenbogen zur Leiste ansteigend. Zusätzlich gibt das Abtasten des Hundes Aufschluss über sein Gewicht: Mit locker aufgelegten Händen sollten die Rippen des Hundes gut spürbar sein und Beckenknochen sowie Wirbelfortsätze keine auffälligen Fettabdeckungen aufweisen.

Laut der BCS-Untersuchungsmethode leidet ein Hund an Übergewicht, wenn

  • sich seine Rippen mit locker aufgelegten Händen nicht ertasten lassen,
  • sich seine Taille von oben nicht deutlich abzeichnet,
  • Beckenknochen und Rutenansatz Fettpolster zeigen,
  • er träge wirkt, schwer zu motivieren oder nach einer Aktivität schnell erschöpft ist
  • das Gewicht, das er nach der Wachstumsphase hatte, überschritten wird.

Natürlich gibt auch die Waage Aufschluss. Hier gilt: Beträgt das Gewicht zehn Prozent mehr als der Idealzustand, liegt eine beginnende, bei 20 Prozent eine deutliche Fettleibigkeit (Adipositas) vor.

Ursachen für Übergewicht

Es ist wie bei uns Menschen: Wer mehr Kalorien zu sich nimmt als er verbraucht, nimmt zu. Die Hauptursachen für dieses Ungleichgewicht sind eine falsche Ernährung und zu wenig Bewegung. Der Grundstein zu späteren Speckröllchen wird dabei oftmals schon im Welpenalter gelegt: Bekommen die Kleinen eine zu reichhaltige Nahrung, entwickeln sich mehr Fettzellen als bei normal gefütterten Jungtieren – die Anzahl der Fettzellen reduziert sich später nicht mehr, und das Risiko für Überwicht steigt. Nimmt der Vierbeiner dauerhaft zu viele Kalorien zu sich, kann dies zu Fettleibigkeit führen. In Verbindung mit zu wenig Bewegung bilden die überschüssigen Kalorien Fettablagerungen im Körper.

Neben den genannten Ursachen können auch Kastration, Stoffwechselerkrankungen oder Medikamentengabe zu Übergewicht führen. Hier ist eine entsprechend angepasste Nahrung besonders wichtig. Dies gilt auch für ältere Vierbeiner, deren Energieverbrauch um bis zu 20 Prozent sinkt.

Folgen von Übergewicht

Übergewicht oder gar Fettleibigkeit sind nicht einfach nur ein Schönheitsfehler. Die zusätzlichen Kilos beeinflussen maßgeblich das Wohlbefinden und die Gesundheit der Tiere. Hunde, die an Übergewicht leiden, bekommen häufiger Diabetes Mellitus, Herz-Kreislauf-Störungen, Gelenkprobleme oder gar Tumore. Und auch die Lebenserwartung steht im Zusammenhang mit dem Gewicht. So zeigten beispielsweise die Ergebnisse einer Studie der Universität Liverpool und dem Wissenschaftszentrum Waltham einen deutlichen Zusammenhang zwischen dem Gewicht eines Hundes und seiner Lebenserwartung. Mehr als 50.000 kastrierte Hunde untersuchten die Wissenschaftler:innen – das Ergebnis: Tiere, die im mittleren Alter unter Fettleibigkeit leiden, leben signifikant kürzer.

Gesund abnehmen

Hab Geduld mit deinem Vierbeiner – schließlich soll er nicht hungern! Stattdessen ist es ratsam, gemeinsam mit einer Tierärztin oder einem Tierarzt einen Diätplan mit einem bedarfsgerechten Futter zu erstellen. Zusätzlich empfiehlt sich täglich eine extra Einheit Bewegung. Für Tiere, die aufgrund von Adipositas bereits unter Herz-Kreislauf- oder Gelenkbeschwerden leiden, empfehlen sich statt eines ausgedehnten Spaziergangs physiotherapeutische Maßnahmen, die besonders schonend für Bewegung sorgen.

Hat dein Vierbeiner sein Idealgewicht erreicht, empfiehlt sich erneut eine Anpassung des Futters, um eine optimale Nährstoffversorgung zu gewährleisten. Mithilfe von bedarfsgerechter Ernährung, ausreichend Bewegung und regelmäßigen Gewichtskontrollen lässt sich ein erneutes Übergewicht vermeiden – dein Hund wird es dir danken!

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